Public Private Partnership im BVergG
| Dates: |
30/06/2009 – 30/06/2009 |
| Location: |
ARS Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft Schallautzerstraße 2-4 1010 Wien
Anmeldung unter: http://www.ars.at
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Die Vergabe von PPPs gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben den „Großauftraggebern“ schätzen es gerade kommunale Auftraggeber, die Infrastrukturprojekte nur gelegentlich bauen zunehmend, nicht nur den Bau, sondern auch die Planung, die Finanzierung und den Betrieb in professionelle Hände legen zu können. Das BVergG 2006 ermöglicht dem Auftraggeber erstmals die Vergabe besonders komplexer Aufträge im Wege eines wettbewerblichen Dialogs. In dieser Vergabeart kann der Auftraggeber ihm noch gar nicht bekannte Lösungswege kennen lernen und die beste Lösung im Wettbewerb ermitteln. Besonders heikel ist dabei freilich die Wahrung der Urheberrechte der Bieter und die Bewertung unterschiedlicher Lösungswege, zumal der Auftraggeber am Beginn des Verfahrens noch gar nicht sicher weiß, auf welche Kriterien es letztlich ankommt. Auch dafür bietet das BVergG 2006 eine Lösung. In den erläuternden Bemerkungen zur Regierungsvorlage heißt es dazu: „Ein möglicher Anwendungsfall für den wettbewerblichen Dialog werden die in jüngster Vergangenheit auch von der öffentlichen Hand verstärkt ins Auge gefassten PPP-Projekte sein.“
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